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Immobilien-Makler haben neue Richtlinien für die Meldung verdächtiger Transaktionen.

Immobilien-Makler haben neue Richtlinien für die Meldung verdächtiger Transaktionen.

Seit vergangenem Montag, dem 5. Juli 2021, sind Immobilien-Makler verpflichtet, die neuen Vorschriften zur Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Immobiliensektor strikt zu befolgen.

Diesem Zweck dienen die neuen Verpflichtungen zur Identifizierung und Sorgfaltsprüfung von Kunden, die der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung verdächtigt werden oder bei denen Zweifel an der Richtigkeit oder Angemessenheit der Identifizierungsdaten bestehen.

Was die allgemeinen Identifizierungs- und Sorgfaltspflichtverfahren betrifft, so verlangt die Verordnung die Erfassung von Identifizierungselementen von Kunden oder Vertretern von Immobilientransaktionen, wenn sie Geschäftsbeziehungen aufnehmen oder gelegentliche Transaktionen mit einem Betrag von 15.000 € oder mehr durchführen, unabhängig davon, ob die Transaktion durch einen einzigen Vorgang oder mehrere Vorgänge, die offensichtlich miteinander verbunden sind, durchgeführt wird.

Die Neuheit ist jedoch die Hinzufügung von zwei neuen Absätzen zu diesem Artikel, um diese Identifizierungs- und Sorgfaltspflicht zu erweitern, wenn "der Verdacht besteht, dass Transaktionen, unabhängig von ihrem Wert und jeder Ausnahme oder Schwelle, mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung in Verbindung stehen könnten", und wenn "Zweifel an der Richtigkeit oder Angemessenheit der zuvor erhaltenen Kundenidentifikationsdaten bestehen".

Diese neue Regelung, die bereits seit der Veröffentlichung des letzten Gesetzes im Jahr 2019 praktiziert wurde, hält auch die Verpflichtung der Immobilienunternehmen aufrecht, dem IMPIC alle Elemente im Zusammenhang mit Mietverträgen mitzuteilen, deren monatlicher Mietwert gleich oder größer als 2.500 € ist, oder Elemente im Zusammenhang mit jeder Immobilientransaktion, bei der der Vermittler eine intervenierende Partei ist.

Die 2019 geltende und nun aufgehobene Vorschrift sah bereits größtenteils eine verpflichtende Identifizierung (von Kunden, Einzelpersonen oder Unternehmen und tatsächlich Begünstigte), Kontrolle und Kommunikation von Immobilienkauf-, -miet-, -verkaufs- oder -tauschtransaktionen vor.

Die Identifizierung des Kunden erfolgt laut Diplom vor der Aufnahme der Geschäftsbeziehung und umfasst Daten wie Name, Adresse, Nationalität, NIF - Steueridentifikationsnummer, Beruf und Arbeitgeber bzw. bei Unternehmen die Adresse des Hauptsitzes oder der Niederlassung oder die Identifizierung der Eigentümer mit einer Beteiligung von mehr als 5%.

Die Immobilien-Vermittlungsgesellschaften und alle an der Immobilienvermittlung Beteiligten sind verpflichtet, die gesammelten Informationen schriftlich festzuhalten, diese Aufzeichnungen müssen mindestens sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Außerdem ist es für alle Intermediäre verpflichtend, Risikomanagementmodelle zu definieren, die die Identifizierung von Operationen ermöglichen, die der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung verdächtig sind.

Urheber: Paulo Lopes

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